Ja, naja, ein neuer Job, ich dürfe nicht drüber reden, sagte ich. Dummer Fehler, jetzt ließ sie natürlich nicht locker und so erzählte ich ihr, dass ich der neue Pressesprecher von Greenpeace Deutschland werden würde. Das schluckte sie ohne zu zweifeln: "Ach, ist ja interessant, ich hab letztens noch mit dem jetzigen Pressesprecher gesprochen, der ist doch ganz kompetent?!"
Sie fragte nach, was das Zeug hält: Wieso, ab wann, wie war die Bewerbung und es ging immer tiefer in den Detaildschungel, in dem ich mich bald verirrt hatte. Schwitzend versuchte ich immer wieder das Gespräch zu beenden, aber sie ließ nicht locker, arbeitete sie doch für die Medienseite des Tagesspiegel und das wär doch ein Thema.
Nicht dass die Gute das als Gerücht verbreitet! Also sagte ich ihr, dass es Schmu wär, die Wahrheit aber wirklich geheim ist. "Ich erzähl´s ja auch nicht weiter!", versprach sie, doch einer Medien-Seiten-Redakteurin die Sache zu erzählen, schien mir zu heikel. Nach dem zwanzigsten "Nu erzähl doch mal" und dem dritten Bier, fiel mir folgende Lösung ein: Ich ließ sie unterschreiben, dass sie mir eine lebenslange Rente zahlen muss, falls sie plaudert. Hier das Original-Dokument:


1 Kommentar:
Und hat sie geplaudert?
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